2013

November 2013 - Januar 2014:

Der Gott des Gemetzels von Yasmina Reza

Regie: Georg Veit-Demant

Der 11-jährige Ferdinand schlägt den 11-jährigen Bruno. Mit einem Stock. Dabei gehen zwei Schneidezähne zu Bruch. Eigentlich ein Vorfall, der nicht ganz so ungewöhnlich erscheint. Und der vielleicht bald wieder vergessen wäre, abgehakt. Wären da nicht die Eltern der beiden. Liberales Bildungsbürgertum. Aufgeklärt und modern. Verständnisvoll und stets am Kindeswohl interessiert. Die Katastrophe ist vorprogrammiert. Es kommt zu einem Treffen beider Eltern beider Jungen. Ziel: Den "Vorfall" zu besprechen und zu bereinigen. Man gibt sich zivilisiert, kultiviert, erwachsen, liberal. Doch allzu schnell bröckelt die bildungsbürgerliche Fassade: Was als tolerantes und versöhnungsambitioniertes Treffen beginnt, entwickelt sich zu einem zwischenmenschlichen Desaster. Als sich dann auch noch herausstellt, dass Brunos Vater den Hamster seiner Tochter ausgesetzt hat und Ferdinands Vater gerade dabei ist, einen handfesten Medikamentenskandal zu vertuschen, überschlagen sich die Gefühlswellen. Ein spannungsgeladener, tiefgründiger Schlagabtausch, mit intelligenten Dialogen, viel schwarzem Humor und musikalischen, jazzigen Akzenten.

Darsteller sind:

Erika Brauner: Veronique Houillé
Rudi Pachl: Michel Houillé
Heike Saßmann: Annette Reille
Bodo Redner: Alain Reille

Weiter beteiligt sind von der Pfälzischen Musikschule Neustadt:
Dominik Christmann
Sebastian Kling

Die Autorin: Der Gott des Gemetzels von der französischen Autorin Yasmina Reza entstand nach einer wahren Begebenheit. Das Stück wurde 2006 in Zürich uraufgeführt und feiert seither Erfolg um Erfolg. 2011 folgte die Verfilmung von R. Polanski. Yasmina Reza wurde 1959 in Paris geboren, ist Schauspielerin, Regisseurin und Schriftstellerin. Durch ihre Stücke wurde sie in den vergangen 10 Jahren zur weltweit meistgespielten zeitgenössischen Dramatikerin. Der Regisseur & die Kooperation: MinKo spielt in der Saison 2013/2014 zum zweiten Mal unter der Regie von Georg Veit, Regisseur, Autor und Schauspieler. Er studierte Literaturwissenschaft und Geschichte in Karlsruhe. Seit 1997 ist er freier Regisseur im Rhein-Neckar-Dreieck und künstlerischer Leiter im Capitol Mannheim. Neben seiner Vorliebe für intelligentes Musiktheater ist Georg Veit Kopf der Künstlergruppe SCHAUBUDE, die mit einer eigenen Kindertheaterreihe das Theater im Kulturhaus Karlstorbahnhof Heidelberg bespielt. Erstmals arbeitet Min Ko mit der Jazz-Abteilung der Pfälzer Musikschule zusammen, die die Inszenierung mit Motiven von Paolo Conte bereichert. Aufführungstermine: im Herrenhof in Mußbach bei 
Neustadt a.d. Wstr. 
Premiere:
Fr. 22. November 2013

Weitere Aufführungen:
Sa. 23. November 2013
Fr. 29. November 2013
Sa. 30. November 2013
Fr. 10. Januar 2014
Sa. 11. Januar 2014
Fr. 17. Januar 2014
Sa. 18. Januar 2014
Vorstellungen beginnen 
um 20 Uhr, 
Einlass ist ab 19:30 Uhr.

Vorverkauf / Abendkasse:

12 € (10 € ermäßigt); freie Platzwahl

Buchandlung Quodlibet
Neustadt/W
Kellereistrasse 10
Tel: 06321-88930